Sophoras Technologie
Sophora basiert auf innovativen, offenen Softwarestandards und erprobten Komponenten.
Robuste Architektur für rasantes Publizieren auf allen Kanälen
Der Master liefert die Inhalte an alle angeschlossenen Delivery-Server. Um die Last zu verteilen, können beliebig viele Delivery-Server angeschlossen werden. Dabei sind alle Delivery-Server ausfallsicher: Jeder von ihnen speichert die Inhalte zum Ausliefern der Seiten im eigenen Repository lokal ab und spielt sie auch dann aus, wenn andere Server ausfallen. Die Delivery-Server nutzen in der Standardkonfiguration eine vollständig gekapselte Java-Datenbank. So wird die administrative Arbeit reduziert und ein schnelles Aufsetzen zusätzlicher Server ermöglicht.
Auch ein tragfähiges Havariekonzept für die Redaktionsumgebung bringt Sophora mit: An den Content-Master-Server können Havarieserver angeschlossen und so konfiguriert werden, dass sie laufend mit allen Inhalten in allen Versionen versorgt werden. Ein Havarieserver ist im Ernstfall in sehr kurzer Zeit einsatzbereit.
Dabei stellt Sophora äußerst geringe Anforderungen an die Infrastruktur: Unser CMS ist kompatibel mit freier Software und setzt weder einen Application-Server noch Datenbank- oder Betriebssystems-Cluster voraus.

Content-Standard für die Zukunft
Sophora nutzt intern den innovativen, offenen Standard »JCR« (Content Repository for Java Technology API), um die Inhalte in der Datenbank auf einheitliche, system- und herstellerübergreifende Weise zu speichern. JCR ist kompatibel mit allen gängigen Datenbanksystemen. Auf diese Weise profitieren Sophora- Kunden indirekt von den reichhaltigen Möglichkeiten des JCR-Standards und minimieren zugleich an zentraler Stelle Risiken.
Mit dem Apache JackRabbit JCR Repository setzt subshell auf die Referenzimplementierung des Standards von der renommierten Apache Software Foundation.

Modulare Templates und effizientes Caching
Für Entwickler bietet Sophora die Möglichkeit, mit vertrauten Sprachen und Werkzeugen schnell in die Arbeit mit dem neuen CMS einzusteigen: Die Templates basieren auf dem Standard JSP (Java Server Pages) und die Sophora Taglibrary beinhaltet die wichtigsten Funktionen für den flexiblen Abruf von Inhalten.
Mit Server-Side-Includes lassen sich die Templates dabei so modularisieren, dass nur die betroffenen Bestandteile der Seite neu generiert werden müssen. Das Caching übernimmt Sophora: Die mit den Templates erzeugten HTML-Fragmente werden im Webserver abgelegt. Dieser persistente Cache macht eine Warm-Up-Phase bei Neustarts überflüssig. Dank einer eingebauten Cache-Datenbank, in der alle gecachten Inhalte und zugehörigen Templates registriert werden, erkennt Sophora jederzeit, welche Inhalte bei Änderungen neu erzeugt werden müssen.
Entwickler können einstellen, ob die Inhalte vorgeneriert werden oder ob sie beim ersten Aufruf eines veränderten Inhaltes neu generiert werden sollen.
Ein Editor für alle Systeme
Sophora bietet für Redakteure und Administratoren eine systemunabhängige Arbeitsumgebung für den Desktop. Ganz gleich, ob auf Mac oder PC: Schnell sind Sie immer.
Ein besonderes Plus: Sophora bietet als eines der weltweit ersten CMS einen Rich Client auf Basis der Eclipse RCP-Technologie. Eclipse RCP läuft flüssiger als klassische Java-Anwendungen und bringt viele Standardfunktionen schon mit.

Übrigens: Der Editor lässt das "Innere" Ihres Betriebssystems unberührt. Er aktualisiert sich auf Wunsch automatisch und verbindet sich per HTTP(S) mit dem Redaktionsserver.
Und noch ein Vorteil: Weil Eclipse RCP vollständig auf Plug-Ins basiert, können Sie Sophora jederzeit erweitern.
Einfaches Individualisieren
Sophora lässt sich genau da anpassen, wo es darauf ankommt: Die Dokumenttypen können im DeskClient flexibel konfiguriert werden; die dazu passende Redaktionsoberfläche wird automatisch generiert.
Dank des mitgelieferten Plug-In-Konzeptes von Eclipse RCP kann der darauf basierende DeskClient auf standardisierte Weise erweitert werden, während die eingebaute Browser-Komponente das nahtlose Integrieren von anderen Anwendungen mit Weboberfläche in den DeskClient ermöglicht.
Mit dem Sophora DeskClient können Entwickler Skripte hinterlegen, um in Sophora- Workflows einzugreifen. Sophora unterstützt »Lightweight Scripting« (Groovy und BeanShell Scripting Language und andere) nach dem Standard JSR 223.
Zusätzlich erhalten alle Entwickler den uneingeschränkten Zugriff auf ein Entwicklungsrepository (»Maven«) mit Sophoras Client-API und Delivery-API. So haben sie die Möglichkeit, individuelle Clients zu bauen, externe Systeme anzuschließen oder die vorhandene Ausspielung zu erweitern.
Um das Monitoring individuell anpassen und in bestehende Systeme Lösungen integrieren zu können, sind alle Sophora- Komponenten mit einer JMX-Schnittstelle (Java Management Extensions) ausgestattet.
Wie hätten Sie es gern? Benutzeroberflächen und Dokumenttypen komfortabel konfigurieren
Ihre individuellen Dokumenttypen und die dazu gehörigen Redaktionsoberflächen definieren Sie direkt in Sophoras Administrationsbereich: Sie brauchen nichts zu programmieren und können auf die Bearbeitung kryptischer XML-Dateien verzichten.
Statt dessen bestimmen Sie bei laufendem System mit Auswahlwerten, regulären Ausdrücken für die Validierung und Pflichtfeldern, wie die Dokumenttypen zusammengesetzt sind. Nutzen Sie dabei die Vererbungsfunktion und gruppieren Sie Ihre Dokumenttypen mit Namespaces.

Anschließend können Sie bis ins Detail definieren, wie die zugehörige Benutzeroberfläche in Sophora beschaffen sein soll. Diese Oberfläche wird von Sophora automatisch "on-the-fly" generiert.
Flexible Karteireiter
In Sophora ist die Bearbeitung von Dokumenten auf mehrere Karteireiter verteilt. Sie können diese Karteireiter flexibel auf Ihre Anforderungen zuschneiden. Welche Karteireiter brauchen Sie? Wie sollen diese heißen und wie sollen die Felder auf die Karteireiter verteilt werden?
Weiteres Plus: Sophoras kann externe Anwendungen und Websites in einem Karteireiter starten, so dass z.B. eine Kommentarverwaltung oder die Abrufstatistik im Artikelkontext erscheint und für Sie nur einen Mausklick entfernt ist.

Möchten Sie mehr? Sophora ist ausbaufähig
Sophora wächst mit Ihren Anforderungen: Wenn die Zugriffszahlen Ihrer Website steigen, können Sie in kürzester Zeit weitere Ausspielserver anschließen. Dank einer internen Datenbank kann jeder einzelne Server Ihre Website autark ausspielen. Auf diese Weise trägt jeder zusätzliche Ausspielserver maximal zur hohen Performance bei.
Übrigens stellt Sophora gleichzeitig minimale Anforderungen an die technische Infrastruktur.
Technische Voraussetzungen
Client
Java-Programm auf Basis von Eclipse RCP, das lediglich Java benötigt, nur entpackt werden muss und nicht in das System eingreift.
- Betriebssystem: Windows (XP und neuere), Mac OS X.
- Arbeitsspeicher: 250 MB (Textbearbeitung) bis 1 GB dedizierter Arbeitsspeicher empfohlen.
- Festplattenplatz: 250 MB für das Installationsverzeichnis, zusätzlich Festplattenplatz für lokalen Cache.
- Bildschirmauflösung: 1024x768 oder mehr.
- Java 1.6 oder neuer.
- Schnelle Netzwerk- und Internetverbindung per HTTPS / Proxy.
- Keine Administrationsrechte erforderlich.
Server
Stand-alone Java-Programm mit angeschlossener oder intern gekapselter Datenbank.
- Betriebssystem: Solaris auf Sparc, X86 oder X86-64 Prozessoren, Red Hat Linux & Suse Linux auf X86 oder X86- 64 Prozessoren.
- Java 1.6 oder neuer.
- Datenbanksysteme: Oracle 10 und 11, MySQL 5 und höher, Apache Derby, Dateisystem und weitere.
- Für die Vorschau und die Ausspielung: Servlet-Container Apache Tomcat 5.5. und neuer, Apache HTTP Server 2.2.x und neuer.
Weitere Konfigurationen auf Anfrage.