Sprint-Items statt Schulaufgaben

09.03.2018

Mathis Reichart, 14, hat gerade ein dreiwöchiges Betriebspraktikum bei subshell hinter sich – wir waren neugierig, wie es ihm gefallen hat.

Wie bist Du auf subshell gestoßen?

Mein Onkel ist ein Schulfreund von Sören (subshell-Mitarbeiter), und ich wollte gerne in den Software-Bereich reinschnuppern.

Was wirst Du Deinen Freunden und Mitschülern über subshell erzählen?

subshell ist ein kleines, familiäres Unternehmen. Man kennt hier jeden vom Sehen und mit Namen und man kann mit jedem reden. Es herrscht eine sehr lockere Arbeitsatmosphäre, was auch auf das agile Arbeiten zu zurückzuführen ist. Sehr angenehm!

Wie war Dein Start im subshell-Team?

Am Anfang war ich aufgeregt, aber das hat sich schon bei der Führung durch die Firma schnell gelegt. Wirklich jeder war nett und immer bereit, meine Fragen zu beantworten. Schon am ersten Arbeitstag durfte ich an einer Sprint-Planung teilnehmen. Ein Sprint ist kein Sportevent, sondern bezeichnet nach der Methode Scrum einen vorher festgelegten Entwicklungszeitraum, in dem Teams konzentriert eingeplante Aufgaben (Sprint-Items) bearbeiten.

Was waren Deine Aufgaben?

Ich habe in alle Bereiche reinschnuppern können. Für das Marketing-Team habe ich Bilder in der HafenCity gemacht, mit Photoshop bearbeitet und in Sophora publiziert. Außerdem habe ich die subshell-Website analysiert und Informationen zur Navigation und Interaktion der User zusammengestellt. Und ich konnte mit Matomo, das ist ein Analyse-Tool, Statistiken für den Blog auswerten. Für den Bereich Support- und Rechnerinfrastruktur habe ich die BIOS-Versionen aller PCs recherchiert, in der Testabteilung habe ich mit Jörg das Sophora Add-on Maps geprüft und in der
Entwicklung habe ich kleinere Java-Aufgaben selber ausprobieren können. Alles in allem also eine ganze Menge Input in drei Wochen!

Welche Tools, die Du aus dem Schulalltag kennst, wendest Du an? Welche kanntest Du noch nicht?

Für mich war Mattermost (Team-Messenger) neu. Ich kannte bisher nur die Alternative Discord (https://discordapp.com/). Jira als Ticketsystem sowie Confluence (Intranet bei subshell, https://de.atlassian.com/software/confluence) kannte ich vorher auch noch nicht.
Die für die Entwicklung wichtigen Tools wie Java, Eclipse, GitHub (https://github.com/) kannte ich vorher, habe aber noch nicht damit gearbeitet. Dafür aber mit Photoshop, Thunderbird und Outlook.  

Was war Dein persönliches Highlight während des Praktikums?

Es gab viele Highlights. Spannend war ein Kundenmeeting beim NDR, in dem es um das Sophora Add-On TableStar ging – und das ganze zwei Stunden dauerte. Ohne Pause!

Könntest Du Dir vorstellen, nach der Schule bzw. nach dem Studium ins subshell-Team einzusteigen?

Ja, warum nicht?! Ich kann mir gut vorstellen, in so einer interessanten Firma zu arbeiten. Unter anderem locken mich subshells flexible Arbeitszeiten. Wer kein Frühaufsteher ist, muss nicht vor 10 anfangen – ein cooles Angebot. 

Das Interview wurde von Melanie geführt.

Mathis Reichart